In vielen elektronischen Anwendungen – ob in Kommunikationsanlagen, Messsystemen oder Hochfrequenztechnik – ist der Schutz sensibler Bauteile vor Feuchtigkeit von entscheidender Bedeutung. Elektronische Komponenten reagieren empfindlich auf Luftfeuchte: Korrosion, Isolationsprobleme und Leistungsverluste können die Folge sein. Um das zu verhindern, kommen Trocknungssysteme wie Dehydratoren zum Einsatz, die gezielt trockene Luft in Gehäuse, Leitungen oder Module einleiten.

Ein zentraler Bestandteil dieser Systeme ist die Drucklufterzeugung. Hier spielen Membrankompressoren eine zunehmend wichtige Rolle – vor allem, wenn es auf Effizienz, Langlebigkeit und Geräuscharmut ankommt.

Trockene Luft für stabile elektronische Eigenschaften

Feuchtigkeit kann in geschlossenen elektronischen Systemen nicht nur die Materialien angreifen, sondern auch die elektrischen Eigenschaften von Leitungen und Isolatoren verändern. In Anwendungen mit Hohlleitern, koaxialen Leitungen oder präzisen Messgeräten führt bereits geringe Restfeuchte zu Schwankungen in der Signalübertragung.

Trocknungssysteme leiten kontinuierlich trockene Luft mit leichtem Überdruck in das jeweilige System. Dieser Überdruck – typischerweise zwischen 10 und 500 mbar – verhindert, dass feuchte Außenluft durch Undichtigkeiten eindringen kann.

Effiziente Drucklufterzeugung mit Membrankompressoren

Traditionelle Kolbenkompressoren erzeugen zwar zuverlässig Druck, sind jedoch oft zu laut, energieintensiv und für Dauerbetrieb weniger geeignet. Zudem arbeiten sie meist mit zu hohem Ausgangsdruck, der erst durch Regler reduziert werden muss – ein zusätzlicher Aufwand, der Druckverluste und ungenaue Steuerung verursachen kann.

Membranpumpen sind hier die bessere Wahl. Sie arbeiten leise, kompakt und wartungsarm. Besonders für Druckbereiche zwischen 10 und 500 mbar bieten sie eine energieeffiziente Alternative. Durch ihren ruhigen Betrieb und die vibrationsarme Konstruktion eignen sie sich ideal für Anwendungen, bei denen konstante Bedingungen ohne starke Druckschwankungen gefragt sind.

Richter Membrankompressoren sind speziell für solche Anforderungen ausgelegt. Sie liefern genau die Luftmenge, die zur Kompensation von Leckagen notwendig ist – nicht mehr und nicht weniger. Dadurch lassen sich Überdrucksysteme in elektronischen Geräten dauerhaft stabil betreiben, ohne unnötige Energie zu verschwenden oder Bauteile zu belasten.

Typische Anwendungsfelder

  • HF-/RF-Komponenten (z. B. Hohlleiter, Koaxialleitungen)
  • Telekommunikationseinrichtungen
  • Radarsysteme und Messtechnik
  • Elektronische Module in feuchtekritischen Umgebungen
  • Outdoor-Gehäuse für Steuerungstechnik

Der Einsatz von Membrankompressoren in Trocknungssystemen bietet eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung zur Lufttrocknung in zahlreichen elektronischen Anwendungen. Besonders dann, wenn stabile Betriebsbedingungen, lange Lebensdauer und geringer Wartungsaufwand gefordert sind, bieten Richter Pumpen die passende Lösung.

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